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Strahlenschutz

Bereichsbeauftragter für Strahlenschutz

OBI d.F. Thomas Müller

Wagenredersiedlung 7
8572 Bärnbach
Tel.: +43 (664) 4646294
Mail: strahlen.601@bfvvo.steiermark.at

Mitglied der FF Voitsberg

Aufgaben:

  • Aus – und Weiterbildung auf dem Strahlenschutzsektor, sowie Sicherung der Einsatzkräfte bei Strahlengefahren.

 

Beschreibung des Sachbereichs:

Nachdem der Strahlenschutz Anfang der 70 iger Jahre vom Zivilschutzverband an die Feuerwehren übergeben wurde, wurden Flächendeckend vom Landesfeuerwehrverband Strahlenschutzstützpunkte errichtet. Die erste Stützpunktfeuerwehr im Bezirk Voitsberg war die BTF Oberglas Voitsberg, diese hatte den Strahlenschutz bis zur Schließung des Werkes im Jahre 1983 inne.

Die Agenden des Bezirks-Stützpunktes wurden nahtlos an die BTF Stölzle – Oberglas Köflach übertragen, und im gleichen Jahr wurde die BTF ÖDK mit der Führung des Stützpunktes II betraut.

Nach Schließung dieses Werkes im Juni 2006 wurde dieser Stützpunkt an die FF Voitsberg übergeben.

Zur Zeit bestehende Strahlenschutzstützpunkte im Bereich Voitsberg:

  • StützpunktI: Betriebsfeuerwehr Stölzle-Oberglas Köflach
  • Stützpunkt II: Freiw. Feuerwehr Voitsberg.

Bereichs (Bezirks) – Strahlenschutzbeauftragter:

  • 1984 bis 2001: ABI d. F. Ing. Hanns Draxler, BtF Stölzle Oberglas
  • 2001 bis 2008: HBI d. F. Herbert Domani, BtF Stölzle Oberglas
  • Seit 2008: BI d. F. Thomas Müller, FF Voitsberg

Um den Aufbau und die Aus – und Weiterbildung dieser Spezialeinheiten (Bundesfeuerwehrverband, Landesfeuerwehrverband) hat sich LDSFW-Rat Dr. Otto Widetschek besonders verdient gemacht, er war und ist der Mentor dieser Organisation.

Erst nach den Super-Gau von Tschernobyl im Jahre 1986 wurde unseren Politikern Bewusst, dass auch ein Land, in welchen keine Atomenergie erzeugt wird, von solchen Ereignissen getroffen werden kann. Es wurden umgehend Geldmittel zur Verfügung gestellt, um unseren Stützpunkten einen aktiven Strahlenschutz zu ermöglichen.

Nach dem heutigen Stand der Technik gibt es viele Möglichkeiten, bei denen durch nicht beabsichtigte Freisetzung von Radioaktivität unmittelbare Gefahr für Mensch, Tier, und Umwelt herbeigeführt werden kann.

Es ist die Aufgabe des Sonderdienstes Strahlenschutz, die von den menschlichen Sinnesorganen nicht wahrnehmbaren Radioaktiven Strahlen mittels speziellen Messgeräten sichtbar zu machen. Der Einsatz der Strahlenschutztrupps dient in erster Linie dem Eigenschutz der eingesetzten Feuerwehren bzw. der Feststellung und Lokalisierung möglicher Strahlenquellen. Dementsprechend werden sinnvolle Absperrgrenzen festgelegt, sowie festgestellt, ob die eingesetzten Kräfte und Geräte durch radioaktive Stoffe verunreinigt wurden, und somit einer Dekontamination zugeführt werden müssen.

Radioaktive Gefahren drohen nicht nur von möglichen Unfällen in Atomkraftwerken,

  • (zur Zeit in Europa in Betrieb befindlich: 89 AKW mit insgesamt 219 Kernreaktoren)

sondern auch von anderen Komponenten wie zum Beispiel:

  • Absturz eines Satelliten mit einem Kernreaktor an Bord,
  • Unfall beimTransport mit strahlenden Material,
  • Terror, neue, nicht berechenbare Atommächte (Iran, Nordkorea, ec.)
  • Waffenschmuggel von Munition mit abgereicherten Uran, sowie finden von Splitter dieser Munition von Kindern ( Krieg auf den Balkan, Krieg im Irak, in Afghanistan ec.)

Auch im Zivilen Bereich wird immer mehr Radioaktivität eingesetzt, zum Beispiel:

  • In der Medizin, zur zerstörungsfreien Werkstoffprüfung, zu Füllstandsprüfungen von Behältern, zur Schweißnahtprüfung, in der Forschung, zur Feststellung des alters von div. Funden (Radio-Karbon Methode) ec.

Diese Bedrohungsbilder machen es notwendig, sich laufend durch Übungen, Schulungen und Fortbildung im Bereich Gerätekunde und Einsatztaktik am laufenden zu halten, um diese Gefahren richtig Einzuschätzen und abwehren zu können.

Text und Foto: HBI Domani

BFVVO: Aktuelles aus dem Sachbereich Gefahrgut

  • 21.10.2011

    BtF Stölzle Oberglas: Abschlussübung mit Strahlenschutz
  • 19.06.2010

    CSA & Strahlenschutz: Vorführung in Afling
  • 24.04.2010

    GG: Weitere CSA- Träger ausgebildet
  • 15.12.2009

    GG: Jahresbericht 2009
  • 21.09.2009

    GG: 2. Ausbildungstag bei der BF Graz
  • 29.05.2009

    Gefahrgut: Erste praktische Ausbildung bei der BF Graz
  • 29.04.2009

    Gefahrgut: Informationsabend mit "OWID"
  • 30.03.2009

    Gefahrgut: CSA Träger besuchen die BF Graz
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