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Aktuelles aus den Feuerwehren

FF Mooskirchen: Sauerstoffkreislaufgerätetraining (SKG)

Erstellt von FF Mooskirchen am 21.05.2017

Als Portalfeuerwehr für Teile der A2-Tunnelkätte Pack ist die Feuerwehr Mooskirchen mit Vier Stück Sauerstoffkreislaufgeräten, kurz SKG ausgerüstet. Mit diesen Langzeitatemschutzgeräten ist eine Einsatzzeit von theoretischen Vier Stunden möglich.

Anders als bei herkömmlichen Pressluft-Atemschutzgeräten wird bei den SKG-Geräten die verbrauchte Atemluft direkt im Gerät wieder aufbereitet und mit frischem Sauerstoff versetzt. Durch diesen chemischen Prozess entsteht jedoch erhebliche Wärme in der Atemluft, was für den Feuerwehrmann eine zusätzliche Belastung im Einsatz darstellt.

Daher sind fordernde Übungen für die ausgebildeten Geräteträger unerlässlich, denn nur wer bei Übungen an seine Leistungsgrenzen geht, kennt diese auch im Ernstfall!

Die Atemschutzbeauftragen, LM d.F. Patrick Eder und LM d.F. Andreas Nocker, arbeiten dazu halbjährlich anspruchsvolle Übungen für die Mooskirchner Kameradinnen und Kameraden aus.
Seit heuer neu ist der österreichweit einheitliche Atemschutztest ÖFAST - eine jährliche Leistungsüberprüfung für Geräteträger – der normalerweise mit Pressluftatmern (PA) durchgeführt wird.
Die vier SKG-Träger absolvierten diesen Test gleich zu Beginn der insgesamt zweistündigen Übung. Im zweiten Teil musste ein Fußweg von insgesamt 2,3 km entfernten Übungsgelände zurückgelegt werden. Abwechselnd wurde dabei auch das Fahren mit dem KRF-S Tunnel mit Wärmebildkamera und Radarsystem auf einer gesicherten Straße und der Transport von den Gerätschaften auf dem Atemschutzrollwagen trainiert. Dabei mussten auch erhebliche Steigungen bewältigt werden, was den Kameraden zusätzlich alles abverlangte.

Zum Abschluss wurde am zweiten Übungsgelände ein Verkehrsunfall im Tunnel mit mehreren Fahrzeugen simuliert. Der SKG-Trupp musste dabei die Fahrzeuge durchsuchen, eine eingeschlossene Person aus einem PKW retten und diese im Anschluss in einen sicheren Bereich transportieren.

Nach gut zwei Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden; die Geräte wurden anschließenmd versorgt.
 

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